FridaysForFuture

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Am 29. November auch in Osnabrück:
10:30 Uhr Klimastreik mit Ständen und Aktionen im Schloßgarten
13:30 Uhr Beginn der Demonstration ab Schloßgarten

Der Aufruf von FridaysForFuture:
Historische 1,4 Mio. Menschen waren am 20. September auf den Straßen und haben es gemeinsam geschafft, das Klima zum Top-Thema zu machen. Durch das unwirksame Klima-Päckchen der Bundesregierung ist jedoch klar: Nur wenn wir jetzt weitermachen, erreichen wir einen Neustart und damit echten und gerechten Klimaschutz!
Dass Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit unteilbar zusammen gehören, zeigen wir nur wenige Tage bevor sich die Regierungen dieser Welt in Madrid zur Weltklimakonferenz treffen. Die Klimaziele der meisten Länder reichen nach wie vor nicht aus, um das 1,5°-Grad-Ziel des Paris-Abkommens einzuhalten, zeigt eine neue Studie.
Selbst wenn alle Staaten ihre bisherigen Zusagen vollständig erfüllen würden, wird das den Treibhausgas-Ausstoß lediglich stagnieren lassen. Er muss aber bis 2030 halbiert werden.
Auch Deutschland hinkt den früher selbst gesteckten Zielen und den 2015 in Paris gemachten Zusagen weit hinterher. Das Klimaschutzpaket der Bundesregierung ändert daran nichts.

Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis ruft bundesweit deswegen auf, mit #FridaysForFuture auf die Straße zu gehen. Auch in vielen anderen Ländern wird es am 29. November wieder große Klimaproteste geben. Mehr Informationen unter

In eigener Sache

Am 12.11.19 hat der VfM erstmalig an der Sitzung des Fahrgastbeirats der PlaNOS teilgenommen. Wir arbeiten mit im Gremium II – Interessensvertretungen. Die Arbeit im Gremium wird vertraulich behandelt; für die Diskussionen im Beirat ist es sicherlich nützlich, dass über den VfM stärker regionale Aspekte ins Spiel gebracht werden, die über den ÖPNV in der Stadt Osnabrück hinausgehen.

Am 10.11.2019 hatten wir auf unserer Homepage 107 Klicks; an normalen Tagen gibt es 30 bis 50 Klicks – hier ist noch Luft nach oben. Zum Ende des Jahres werden wir unsere Homepage überarbeiten und eine Zwischenbilanz ziehen. Hinweise, Anregungen, Kritik an mail@vfm-os.de .

Der VfM besteht etwas mehr als 10 Wochen, auf unserer Homepage können unsere Aktivitäten verfolgt werden. Was beschlossen und realisiert wurde und was noch offen ist: Aktivitäten VfM (Stand: 17.11.2019)

Tipps im Tarifdschungel

Über das Tarifwirrwarr in der Region ist immer wieder berichtet worden – dazu ein paar aktuelle Tipps:

Tipp 1: Eine Fahrkarte bspw. in der Tarifzone 3 kostet von GMHütte zum HBF OS 4,- €; löst man die Fahrkarte bis OS-Altstadt kostet die Karte 3,50 €.

Tipp 2: Die Bahncard gilt nicht für Fahrten zwischen GMHütte oder anderen Station des Haller Willem bis zum HBF OS. Für Fahrten bis Altstadt OS gilt die Bahncard, sodass man mit der Bahncard 50 bspw. 1,75 € ab Oesede oder Kl. Oesede zahlt.

Tippe 3: Für Fahrten ab OS gilt obige Regelung sinngemäß – Fahrten ab OS-Altstadt lösen. Am einfachsten ist dies an den Automaten der Westfalenbahn (weniger Klicks als an den DB-Automaten).

Mysterium: An den Automaten der Westfalenbahn können Fahrten vom HBF OS bspw. nach Oesede nicht gelöst werden, ab Altstadt schon (Stand 12.11.2019).

Gründlich, informativ ….

ist der soeben erschienene Mobilitätsatlas des VCD. Kostenlos erhältlich beim VCD . Über den Link zum VCD gehen, dort die pdf-Datei „bestellen“ und den vom VCD gemailten Link bestätigen, um die Datei herunterladen zu können.

Auf S. 12 z. B. die Info, dass je PKW in der Stadt 140 qm Platz benötigt werden (bei einem/r Fahrer/in und 50 km/h); bei der Straßenbahn mit 50 Passagieren werden 7 qm / Person, beim Rad mit 15 km/h 5 qm/Person benötigt. Ein parkendes Auto benötigt 20 qm (andere Quellen sagen 12), ein parkendes Rad 2qm.

In Osnabrück gab es mal eine Straßenbahn …

… und seit längerem schon eine Initiative, die eine Stadtbahn in Osnabrück und Umgebung anstrebt. Infos auf der Internetseite der SBI und hier mit Argumenten und Grafiken.

Schön wäre es, wenn diejenigen in Osnabrück, die sich für den Sun-Glider in ferner Zukunft stark machen, die gleiche Energie in die kurzfristige Verbesserung des ÖPNV und in die mittelfristige Realisierung einer Stadtbahn stecken würden.

Unter Verwendung eines Fotos von Tramway Angers

Eine App? Smarte Stadt?

Eine App für ganz Deutschland für den gesamten ÖPNV, den Zug-Fernverkehr, Leihangebote Autos, Fahrräder und E-Scooter wird derzeit im Auftrag des Verbands der deutschen Verkehrsunternehmen entwickelt und geht jetzt in die Testphase. Infos und kritische Anmerkungen.

Das Projekt Urban Life+ will die Selbstbestimmung und Teilhabe von Seniorinnen und Senioren im öffentlichen Raum verbessern, indem Senioren/innen technisch unterstützt werden, um sich sicher in der Stadt zu bewegen.

Gezählt und gerechnet

260 dauerparkende Autos haben wir an einem normalen Werktag im Zentrum von GMHütte gezählt. Diese können ohne Gebühr, ohne Parkscheibe oder andere Regelungen im öffentlichen Raum stehen solange ihrer Besitzer/innen mögen. Die Kosten für das Grundstück, die Pacht, Pflege und Instandhaltung trägt die Allgemeinheit.

Eine Monatskarte für den Bus kostet 50,- € (Zone 2) oder 32,- € (Zone 1); würden das Dauerparken 40,- € im Monat kosten – also weniger als die Monatskarte für den Bus von OS nach GMHütte, würden die Parkplatzkosten verursachergerecht mit Einnahmen von ca. 10.000,- € im Monat teilfinanziert.