Verkehr in der Region

Im Januar 2020 wurde unter Beteiligung des VfM das Netzwerk Nachhaltige Mobilität gegründet. Treffen des gesamten Netzwerks und Veranstaltungen verhinderte Corona. Glücklicherweise wurde beim letzten Treffen eine Kooperationsgruppe gewählt, die sich seit Ende des Lockdowns alle 3 bis 4 Wochen trifft und am 28.7.20 einen offenen Brief an alle BürgermeisterInnen und Landräte/innen in der Verkehrsregion Osnabrück versandt hat. Und ein Logo hat das Netzwerk inzwischen auch:

In eigener Sache

Der VfM besteht 10 Monate. Eine nüchterne Bestandausnahme – zum 1-jährigen wird diese umfassender und detaillierter aussehen – ergibt, dass wir (nur) vorangekommen sind mit der Netzwerkbildung in der Region. Aktuell dazu der erste Rundbrief des Netzwerks. Zur Verkehrswende selbst sind keine Erfolge zu vermelden – unsere Homepage dokumentiert den deprimierenden Status quo kontinuierlich.

Kontinuierlich – auch seit Coronabeginn – haben wir für GMHütte konkrete Vorschläge gemacht und Anregungen gegeben:

Tempo 30 vor der Musikschule (19.6.20, bislang keine Antwort) – Errichtung von Bänken für Rollator-Nutzerinnen im Zentrum an den wichtigstens Wegstrecken (15.6.20, bislang keine Antwort) – Schaffung verkehrsberuhigter Zonen in ganz GMHütte in den baulich dafür geeigneten Wohngebieten (24.5.20 – Einstimmig vom Verkehrsausschuss abgelehnt) – Antrag auf Parkraumüberwachung (5.3.20 – abgelehnt am 16.3.20) – Weitere fünf konkrete Vorschläge: Einer ist seit Nov. 2019 in Bearbeitung, zwei abgelehnt, einer (Haltestellenpflege) ignoriert, einer – von vielen anderen unterstützt und seit sage und schreibe 25 Jahre beantragt- realisiert: Bild unten – nachher und vorher.

 

 

Keine Verkehrswende …

… für Georgsmarienhütte bewirkt sicherlich der Antrag, Bänke aufzustellen und der Antrag, die Querung der Straße vor dem Familienzentrum Maries Hütte bzw. der Musikschule für Kinder sicherer zu machen. Kleinteilig, lokal, provinziell? Oder beispielhaft für die Berücksichtigung der Belange der sog. „schwächsten Verkehrsteilnehmer“ wie Kinder und RollatornutzerInnen in einer Stadt? Die Verkehrswende beginnt auch in den Köpfen der PlanerInnen und PolitikerInnen, indem sie das Auto nicht länger zum Fixpunkt aller Planungen und Maßnahmen machen.

Maries Hütte / Musikschule an der Werner-von-Siemens-Str. z. Zt. mit Tempo 50 und ohne Querungshilfe

Ein halbes Jahr VfM

Anfang September 2019 gründete sich der VfM. Eine Zwischenbilanz:

Die Homepage wird regelmäßig gepflegt und bietet aktuelle Infos mit Schwerpunkt Region und Georgsmarienhütte. Die Rückmeldungen zur Homepage sind durchweg positiv. Bei Bildung von Netzwerken zur Verkehrswende in der Region ist der VfM aktiv beteiligt und bringt beständig den regionalen Aspekt in die Diskussionen. Die Stadt GMHütte hat im Schnitt pro Monat einen konkreten Vorschlag erhalten. Dazu die Übersicht mit allen Konzepten einschl. des Bearbeitungsstandes im Wortlaut: hier . Von konkreten Umsetzungen kann bislang noch nicht berichtet werden.

Die Verkehrsschau …

… kennen vermutlich die wenigstens. Es handelt sich um ein Gremium, das in Kommunen über verkehrslenkende Maßnahmen u. ä. entscheidet. In Georgsmarienhütte sind in der Verkehrsschau vertreten Polizei, Straßenverkehrsbehörde, Verkehrswacht. Nicht vertreten sind der Verkehrsclub Deutschland (VCD), der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), ÖPNV-Nutzer oder -Betreiber. Zu den Aufgaben der Verkehrsschau Infos beim ADAC (!) hier. Die Verkehrsschau GMHütte hat soeben den Antrag des VfM zur Öffnung einer Einbahnstraße abgelehnt: hier