Gezählt und gerechnet

260 dauerparkende Autos haben wir an einem normalen Werktag im Zentrum von GMHütte gezählt. Diese können ohne Gebühr, ohne Parkscheibe oder andere Regelungen im öffentlichen Raum stehen solange ihrer Besitzer/innen mögen. Die Kosten für das Grundstück, die Pacht, Pflege und Instandhaltung trägt die Allgemeinheit.

Eine Monatskarte für den Bus kostet 50,- € (Zone 2) oder 32,- € (Zone 1); würden das Dauerparken 40,- € im Monat kosten – also weniger als die Monatskarte für den Bus von OS nach GMHütte, würden die Parkplatzkosten verursachergerecht mit Einnahmen von ca. 10.000,- € im Monat teilfinanziert.

ÖPNV, Rad- und Fußwege verbessern helfen!

Hier kann alles gemeldet werden, was nervt, gefährlich, ungepflegt …. oder verbesserungsbedürftig ist :

Beschwerdemanagement Stadt GMHütte per E-Mail (ideen@georgsmarienhuette.de) oder die App „Ideen & Mängel“ (Android + Apple) laden (Georgsmarienhütte)

Bürgerberatung Osnabrück oder per E-Mail (buergerberatung@osnabrueck.de) (Osnabrück)

Bürgerservice LK OS oder per E-Mail (buergerinfo@landkreis-osnabrueck.de) (Landkreis Osnabrück)

Ansprechbar ist auch die Radverkehrsbeauftragte der Stadt OS Frau Bauer: bauer@osnabrueck.de und Fon 0541 323-4695 (Osnabrück)

Die Mängel auch an uns mailen (mail@vfm-os.de): Zum Download als Pdf-Datei oder Word-Datei.

Schieben statt Radfahren

Anstatt den Rad-Fußweg zu pflegen und verkehrssicher vorzuhalten wird ein Schild aufgestellt (B 51 Ostseite Oesede-Süd). Wir haben nachgemessen: Danach müssen die RadfahrerInnen 650 m bis zum Abzweig Wellendorfer Str. schieben. Am 26.10.19 wurde der Grasbewuchs entfernt, was die Situation nur graduell verbessert, da die verlegten Steine verrutscht sind, sich wölben, Steine auseinanderklaffen usw. Angesichts der Nähe zu den bergabwärtes flott fahrenden LKWs eine gefährliche Dauersituation. Auf der anderen Seite der Stadt gen Osnabrück ist die Situation eher noch schlechter wie die beiden weiteren Fotos zeigen.

Natur statt Fußweg?

Kontinuierlich und ungestört ist der Fußweg an der Wellendorfer Str. in Oesede-Dröper von der Natur zurückerobert worden. Den Fußgängern wird empfohlen (siehe Bild) über die Nebenstraße zu gehen. Wir haben nachgemessen: 60 m mehr sind zu laufen als über den vorhandenen Fußweg. Vermutlich wird die zuständige Verwaltung die Funktionsfähigkeit wieder herstellen, wenn das Wildkraut die Straße in Angriff nimmt.

Bushaltestellen in GMHütte

Ein 20-jähriges Trauerspiel

Vor knapp 20 Jahren hat das Bürgerforum GMHütte exemplarisch eine Bestandsaufnahme der Bushaltestellen erarbeitet und an Stadtrat und Verwaltung übergeben.

Die vorgeschlagenen „Qualitätskriterien“ zur Gestaltung, Pflege und Instandhaltung der Bushaltestellen sind auch 20 Jahren später in GMHütte nicht einmal ansatzweise berücksichtigt – die Haltestellen sind in einem beklagenswerten Zustand. Anhand der Bestandsaufnahme 2000 kann man sich ein Urteil bilden, ob und in welchem Umfang es in den letzten Jahrzehnten Verbesserungen gegeben hat. http://vfm-os.de/wp-content/uploads/2019/10/000731-Bushaltestellen-in-GMH-2000.pdf

Fußgänger, Radfahrer, Rollstuhlfahrer, Kinder, Alte im Verkehr in Georgsmarienhütte – Bestandsaufnahme

Der VfM möchte die Situation der oben genannten Personengruppen in GMHütte dokumentieren und bittet um Unterstützung, indem gefährliche Punkte, Situationen usw. dokumentiert und an uns gemeldet werden, z. B.:

  • Funktionstüchtigkeit, Pflegezustand, Sauberkeit von Haltestellen, Fuß- und Radwegen, Querungshilfen, Zebrastreifen u. ä.
  • Zustand der Beleuchtung von Verkehrsanlagen für die genannten Zielgruppen
  • Ausschilderungen und Abmarkierungen der Verkehrswege und -anlagen
  • Zustand der Einmündungen, Abflachungen und Sicherheitsabstände von Rad- und Fußwegen
  • Gefährliche Situationen für Radfahrer und Fußgänger (z. B. Löcher in den Wegen, Pflanzen- und Wurzelwuchs, jähe Biegungen)
  • Zu schmale Rad- und Fußwege
  • Zugeparkte Rad- und Fußwege
  • Fehlende Rad- und Fußwege
  • …..

Vorlagen: