Parken, Ampeln, Radfahren und SUVs

Nicht nur in Berlin müssen die Fußgänger an Ampeln rennen und vorher lange warten. Ein kleiner Lichtblick ist das BGH-Urteil zu Falschparkern – allerdings hilft das Urteils nicht bei zugeparkten Rad- und Fußwegen. Nicht zu fassen: 2019 wurden erstmals mehr als 1.000.000 SUVs in Deutschland verkauft – 30% aller Zulassungen. Das Tech-Magazin Wire bemerkt dazu: Wenn alle SUVs eine Nation wären, läge diese bei den CO2-Emissionen an siebter Stelle.

Zum Schluß die gute Nachricht: Es wird mehr Rad gefahren.

Verkehr in der City GMHütte

Der VfM hat bei einer SPD-Veranstaltung am 25.11.2019 eine Bestandsaufnahme zur Verkehrssituation der „City“ von Georgsmarienhütte vorgestellt. Dabei wurden auch Konzepte der SPD zur Parkraumbewirtschaftung, zum ÖPNV und zur Verkehrssicherheit aus den 90er Jahren in Erinnerung gerufen. Der Bericht auf der SPD-Homepage hier.

Gezählt und gerechnet

260 dauerparkende Autos haben wir an einem normalen Werktag im Zentrum von GMHütte gezählt. Diese können ohne Gebühr, ohne Parkscheibe oder andere Regelungen im öffentlichen Raum stehen solange ihrer Besitzer/innen mögen. Die Kosten für das Grundstück, die Pacht, Pflege und Instandhaltung trägt die Allgemeinheit.

Eine Monatskarte für den Bus kostet 50,- € (Zone 2) oder 32,- € (Zone 1) (Stand: Nov. 2019); würden das Dauerparken 40,- € im Monat kosten – also weniger als die Monatskarte für den Bus von OS nach GMHütte, würden die Parkplatzkosten verursachergerecht mit Einnahmen von ca. 10.000,- € im Monat teilfinanziert.