A 33 statt B 68

Wir hatten berichtet, wie mit einer Straßen(ent)widmung („B 68“) in der Stadt Osnabrück der Bau der A 33-Nord von den Befürwortern begründet wird. Ganz so, als ob damit die Straße selbst aus der Innenstadt verschwindet. Hier nun eine fachliche Stellungnahme von Prof. Deiters, der den Zusammenhang zwischen B 68 und A 33-Nord untersucht und uns seine Ausführungen zur Verfügung gestellt hat. Zudem hat er Verlauf und Länge der B 68 Richtung Süden präzise beschrieben und damit unserer Angaben korrigiert/präzisiert.  Kontakt: jdeiters@uni-osnabrueck.de

B 51 / B 68 im Jahr 1979
B 51 / B 68 im Jahr 1979

2020 – Rückblick 3: FMO und A 33

In 2020 haben wir häufig über den Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) und den geplanten Bau (der sog. „Lückenschluss“, wie niedlich) der A 33-Nord berichtet und zur Unterstützung diverser Aktionen aufgerufen. Wie seit Jahrzehnten praktiziert stimmten der Stadtrat Osnabrück und der Kreistag mit großer Mehrheit gegen die Stimmen von Grünen und Linken für den Bau der A 33 und die weitere Finanzierung des FMO. Dabei kam auch der Humor nicht zu kurz: Ein SPD-Vertreter im Rat der Stadt bezeichnete den Bau der A 33 als „Baustein für die Mobilitätswende“ (NOZ, 8.2.21); ein FDP-Vertreter will in der gleichen Sitzung dann aber die A 30 nicht mehr sechspurig ausbauen – just 2 Wochen nachdem der Vertrag für eben diesen Aussbau unterschrieben worden ist (NOZ, 25.1.21).

Bisher konnte die Allianz gegen die Verkehrswende und der Ignorierung des ÖPNV in der Region nicht gestoppt werden; der „Kampf“ muss also weitergehen. Aktuell zur A 33 die Presseerklärung des Regio-Netzwerks hier .

Die Stopp-A33-Initiative kann finanziell unterstützt werden: Spendenkonto DE54 2655 1540 0020 8722 71, Kreissparkasse Bersenbrück  –  Verwendungszweck: „Schutzfond-Nettetal“
Falls Bescheinigung fürs Finanzamt gewünscht: Vollständige Adresse auf dem Überweisungsträger angeben.

A 33 Nord verhindern (helfen)

Im Februar endet die Einspruchsfrist, bis dahin kann JEDE/RE individuell gegen den Bau der A 33 Einwendungen erheben – das sollten möglichst viele tun, damit es nicht so endet wie in den 80er Jahren im Teutoburger Wald:
 
Am einfachsten ist es mit der Verwendung des Entwurfs, der geändert, ergänzt und erweitert werden kann: hier
Unbedingt Adresse und Datum angeben, unbedingt unterschreiben, dann ausdrucken, als Brief mit 80 Cent Porto schnellstmöglich in den Briefkasten.
Und: Die Info an möglichst viele andere Menschen weiterleiten.
Weitere Infos auf der Homepage der Bürgerinititative.
Und man kann an der Fahrraddemo teilnehmen:
Startpunkt irgendwo in der Innenstadt OS