Osnabrück und die Radwege

Am 3. Juni 2021 findet der UN-Welttag des Fahrrads statt. In diesem Jahr organisieren die Initiativen Radentscheide in ganz Deutschland Pop-up-Radwege, um darauf aufmerksam zu machen, dass der wachsende Radverkehr dringend mehr Platz braucht. In Osnabrück richtet der Radentscheid Osnabrück am Donnerstag am Wall vom Ratsgymnasium bis zum Neuen Graben einen Pop-up-Radweg ein. Die Initiative Radentscheid Osnabrück will mit dem Pop-up-Radweg zeigen, dass für Radfahrende viel mehr getan werden muss und das auch möglich ist. Die Lösung an mehrspurigen Straßen sind in diesem Fall Pop-up-Radwege, die schnell und kostengünstig eingerichtet werden können. Am Donnerstag, 3. Juni zwischen 16 und 17 Uhr kann man eine Kostprobe „Pop-up-Radweg“ genießen. Die mit Stadt und Polizei abgestimmte Aktion soll zeigen, was kurzfristig möglich ist. Um 17 Uhr wird es eine Abschlusskundgebung an der Osnabrück-Halle geben, bei der Interessierte sich mit den Mitgliedern des Radentscheids Osnabrück austauschen können.
Der Osnabrücker Radentscheid ist Teil einer deutschlandweiten Bewegung, die unter dem Dach von Changing Cities e.V. für bessere Bedingungen für Radfahrende in mittlerweile 46 Städten streitet. Hinter der Initiative steht ein Team aus engagierten Osnabrückerinnen und Osnabrückern, das sich für sichere und komfortable Radmobilität einsetzt. Info hier

Umverteilung?

Autospuren zu Radspuren – Corona hat es in einigen deutschen und europäischen Grossstädten bewirkt – zumindest ein wenig. Über die Initiative in Osnabrück haben wir berichtet. Die NOZ berichtete am 15.6.20 auf der Stadtseite – zuvor online mit Kommentar. Ausführlich einschl. Nennung der Unterstützergruppen Osnabrück alternativ und Hasepost.

In der Provinz sind wir davon weit entfernt – da wäre so etwas wie ein Minimalschutz z. B. an Kreuzungen schon ein Erfolg.