Corona gegen Verkehrswende?

Corona macht es auch der Mobilitätswende schwer.

„Nach“ Corona ist zu erwarten, dass für den ÖPNV, sichere und bessere Radwege, den Rückbau des motorisierten Individualverkehrs angeblich kein Geld mehr da sein wird, da ja die Corona-Schulden finanziert werden müssen.

Dass die Pandemie die soziale und verkehrliche Ungleichheit steigert, wird eher nicht gesagt werden: Während Millionen um Arbeitsplätze, Aufträge oder ihr Gewerbe bangen, häufen die anderen noch mehr Vermögen an: Die Eigentümer von Aldi-Süd haben seit Beginn der Pandemie ein Plus von 4,3 Milliarden Euro und der Eigentümer von LIDL, Dieter Schwarz, sogar 11,1 Milliarden Euro erworben (siehe in dem unten angegebenen Text); welche unermesslichen Zusatzgewinne die Internet- und Versandkonzerne einfahren ist hinlänglich bekannt.

Laut des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) konzentrieren sich mit 62 Prozent fast zwei Drittel des deutschen Privatvermögens auf die reichsten zehn Prozent der Haushalte. Das reichste Prozent (1% !) besitzt mit 35 Prozent mehr als ein Drittel des Vermögens, die reichsten 0,1 Prozent ein Fünftel.  Eine Vermögensabgabe könnte könnte die Coronakosten finanzieren: mehr