Verkehrspolitik 2021 – 2026

Alle Parteien haben sich an unserer Abfrage beteiligt – herzlichen Dank an sie! Wir begrüßen die Positionierung zu konkreten Maßnahmen und die Diskussion darüber sehr! Das gibt Hoffnung für die nächste Legislaturperiode. Hier das Ergebnis: VfM-Abfrage. Es gibt zu zahlreichen Punkten große Zustimmung bzw. Einigkeit – damit könnte nach der Wahl gestartet werden!

Die detaillierten, freigegebenen Antworten der Parteien: CDUSPDGrüneGfG

Diskussion: Verkehrswende in GMHütte?

Wie berichtet hat der VfM detaillierte Fragen und Vorschläge zur Verkehrspolitik in GMHütte an die bei der Kommunalwahl am 12.9.21 kandidierenden Parteien geschickt. Diese werden diskutiert mit Volker Beermann (SPD), Niklas Debbrecht (LINKE), Friedrich Ferie (FDP), Christoph Gröne (GfG), Joachim Grützmacher (Grüne) und Jonas Pohlmann (CDU) am Mi, 1. Sept. 2021 – 19.00 h im Rathaus Georgsmarienhütte. Anmeldung bitte unter vfm.gmh@icloud.com.

Alle sechs Parteien haben unsere detaillierte Abfrage zur Verkehrsplanung und Verkehrspolitik in GMHütte beantwortet. Die Auswertung dient als Basis der Diskussion am 1.9.21 ab 19.00 h im Rathaus GMH.

Folgende Links zu den verkehrspolitischen Zielen bei der Kommunalwahl wurden uns zur Verfügung gestellt: CDU (unter „Echte Nahversorgung“ und „Ehrgeizige Stadt- und Verkehrsentwicklung“) – Grüne (ab S. 10) – SPD (S. 2)

Kommunalwahl 2021

In Niedersachsen und damit in der Region Osnabrück und in Georgsmarienhütte wird am 12.9.2021 gewählt. Für die nächste Legislatur hat der VfM detaillierte Vorschläge zur Verkehrspolitik und zur Verkehrswende in GMHütte gemacht und an die lokalen Parteien geschickt. Diese werden gebeten, zu den einzelnen Vorschlägen anzugeben, ob sie diese in den nächsten fünf Jahren unterstützen werden.

Wir hoffen weiterhin auf die Verkehrswende in GMHütte und in der Region. Wenn nicht bald, wann dann? Zu diesem Thema diskutiert der VfM mit den Parteienvertretern am 1. Sept. 2021 um 19.00 h.

Umdenken. Alternativen. Zukunft

Die 60 Jahre alte Talbrücke B 51 in Oesede mit Tempo 100 und vierspurig ist marode und soll neu gebaut werden. Das könnte die Gelegenheit sein, über eine ganz andere Lösung nachzudenken. Dies hat Horst Reitzer getan und uns seine Idee zur Verfügung gestellt:

Gibt es eine Alternative zum Abriss und Neubau der Talbrücke B51 in Oesede?
Seit einigen Jahren steht nun ein Damoklesschwert mit dem Abriss und Neubau der Talbrücke über der Stadt Georgsmarienhütte. Gibt es hier eine Alternative?
Wie berichtet wird, ist der seinerzeit verbaute Stahl der laufenden Belastung nicht mehr gewachsen. Was sind die Grundlagen dieser Aussage? Ist es etwa die theoretische Annahme, dass bei einer Belastung über jeweils 2 Fahrspuren je Richtung (insgesamt 4 Spuren) mit einer maximalen Ausnutzung dieser Fahrspuren bei einer möglichen Geschwindigkeit von 100km/h zu einer Überlastung führt? Oder gibt es praktische und optische Erkenntnisse, die zu einem Abriss und Erneuerung führen?

Mehr lesen

Ein System für Stadt und Land

Überfällig ist es seit langem, gefordert wird es seid Jahrzehnten: Die Region, also Stadt und Landkreis Osnabrück, braucht ein gemeinsames und einheitliches ÖPNV-System mit Tarifzonen, einem gemeinsam Fahrpreissystem, einem Ticket für Bus und Bahn, aufeinander abgestimmten Fahrplänen, Apps, die in Stadt und Land funktionieren, einheitlichen Automaten, einem Umweltabo für Stadt und Land usw. usw. – wir haben seit unserer Gründung zigmal darüber berichtet, geschrieben Vorschläge gemacht usw. usw. Kommt jetzt endlich Bewegung in die Sache? Die Grünen in der Stadt Osnabrück fordern in ihrem Wahlprogramm zur Kommunalwahl im September 2021 ab S. 17 den „ÖPNV in der Region zu stärken“. In der NOZ vom 5.6.21 wird berichtet, dass „sich die Grünen für eine gemeinsame Verkehrsgesellschaft mit dem Landkreis“ einsetzen. Dazu hat ein Experte und Unterstützer des VfM im April 2021 eine Bestandsaufnahme mit den entsprechenden Forderungen erarbeitet: hier

Osnabrück und die Radwege

Am 3. Juni 2021 findet der UN-Welttag des Fahrrads statt. In diesem Jahr organisieren die Initiativen Radentscheide in ganz Deutschland Pop-up-Radwege, um darauf aufmerksam zu machen, dass der wachsende Radverkehr dringend mehr Platz braucht. In Osnabrück richtet der Radentscheid Osnabrück am Donnerstag am Wall vom Ratsgymnasium bis zum Neuen Graben einen Pop-up-Radweg ein. Die Initiative Radentscheid Osnabrück will mit dem Pop-up-Radweg zeigen, dass für Radfahrende viel mehr getan werden muss und das auch möglich ist. Die Lösung an mehrspurigen Straßen sind in diesem Fall Pop-up-Radwege, die schnell und kostengünstig eingerichtet werden können. Am Donnerstag, 3. Juni zwischen 16 und 17 Uhr kann man eine Kostprobe „Pop-up-Radweg“ genießen. Die mit Stadt und Polizei abgestimmte Aktion soll zeigen, was kurzfristig möglich ist. Um 17 Uhr wird es eine Abschlusskundgebung an der Osnabrück-Halle geben, bei der Interessierte sich mit den Mitgliedern des Radentscheids Osnabrück austauschen können.
Der Osnabrücker Radentscheid ist Teil einer deutschlandweiten Bewegung, die unter dem Dach von Changing Cities e.V. für bessere Bedingungen für Radfahrende in mittlerweile 46 Städten streitet. Hinter der Initiative steht ein Team aus engagierten Osnabrückerinnen und Osnabrückern, das sich für sichere und komfortable Radmobilität einsetzt. Info hier

Lese- und Infostoff

Der VFM hat eine Bestandsaufnahme gemacht: Vom November 2019 bis Oktober 2020 haben wir 11 Anträge (kurze und lange) an die Stadt GMHütte zur Verbesserung der Situation der NIVs (Nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer) gestellt. Sechs mal gab es keine Reaktion, drei mal Ablehnungen, einer wurde umgesetzt (war aber auch schon seit den 90er Jahren wiederholt beantragt worden) und zu einem gab es einen Ortstermin im November 2019 (!). Der Überblick zu allen Anträgen hier.

Und ein neues Buch, das die Verkehrswende, die E-Mobilität und die Arbeitsplätze im Verkehrssektor analysiert und diskutiert:

Das Inhaltsverzeichnis zum Buch hier